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  • Athanasios Tsepas

Stimmt es, dass die private Krankenversicherung im Alter unbezahlbar ist?

Die Leistungen einer SIGNAL IDUNA Krankenversicherung sind ein Leben lang garantiert. Aber bleiben sie auch bezahlbar? Wie das funktionieren kann, erfahren Sie in diesem Beitrag.



Private Krankenversicherung: Wie verändert sich der Beitrag als Rentner?


Eine PKV kalkuliert die Beiträge der privaten Krankenversicherung über die gesamte Versicherungsdauer so, dass sie im Alter stabil und finanzierbar bleiben. Das Rechenmodell hinter der PKV sieht vor, dass die sich in jungen Jahren ergebenden Mehrbeträge der Beitragszahler verzinslich angelegt werden. In späteren Jahren, wenn Kosten für Gesundheitsleistungen älterer Beitragszahler über dem Beitrag liegen, zahlt die Kasse aus den Alterungsrückstellungen des Versichertenkollektivs. Beiträge steigen nicht nur, da die Gesundheitskosten im Alter höher sind, sondern auch weil Behandlungen teurer werden und die Inflation mit reingerechnet wird.


Was man früh mehr einzahlt, schließt die Lücke in späteren Jahren. Die positive Differenz wird für die sogenannten Alterungsrückstellungen verwendet. Darüber hinaus hilft ein gesetzlicher Vorsorgezuschlag von 10 % die Beiträge im Alter stabil zu halten. Beides wird in die Krankenversicherungsbeiträge eingerechnet. Zudem fallen Zinserträge an, die durch die professionelle Kapitalanlage der SIGNAL IDUNA erzielt werden. Diese so genannten Überzinsen entstehen durch Erträge, die über dem Rechnungszins liegen. Diese Zinserträge kommen hauptsächlich den Versicherten zugute.


Ab Rentenbeginn - oder kurz vorher - können die Krankenversicherungsbeiträge dann reduziert werden. Mit der privaten Beitragsentlastung der SIGNAL IDUNA Krankenversicherung (peB) ist dies individuell ab einem vereinbarten Alter möglich. Zudem gibt es von der Rentenversicherung im Alter zu den PKV-Beiträgen noch einen Zuschuss in Höhe von 7,95 % des Rentenzahlbetrages bzw. maximal die Hälfte des tatsächlichen Betrags. Bei z. B. 1.000 Euro Rente ermäßigt sich der Beitrag für die private Krankenversicherung also noch einmal um 79,50 Euro. Ab Rentenbeginn entfällt auch der Beitrag für das Krankentagegeld.


Das sollten Sie über die PKV fürs Alter wissen:

  • Der gesetzliche Vorsorgezuschlag wird Ihnen bis Ablauf des Kalenderjahres gezahlt, in dem Sie das 60. Lebensjahr vollenden.

  • Ab 65 stabilisieren die Mittel aus dem Vorsorgezuschlag und den Überzinsen die Krankenversicherungsbeiträge; ab einem Alter von 80 Jahren können Sie den Beitrag auch reduzieren.

  • Ab Rentenbeginn entfällt der Beitrag für das Krankentagegeld und Ihnen wird vom Rentenversicherungsträger ein Zuschuss zur Krankenversicherung gezahlt.

  • Ab dem vereinbarten Alter reduziert sich der Krankenversicherungsbeitrag um den von Ihnen individuell festgelegten Betrag der privaten Beitragsentlastung (peB).

  • Kranken- und Pflegepflichtversicherungsbeiträge sind im Rahmen des Bürgerentlastungsgesetzes steuerlich abzugsfähig.


Was hat es mit Alterungsrückstellungen der PKV auf sich?


Statistisch gesehen steigen die Krankheitskosten, je älter man wird. Und die Krankheitskosten sind maßgeblich für die Berechnung des Versicherungsbeitrages. Um eine Beitragssteigerung im Alter für den Versicherten zu vermeiden, werden in jungen Jahren Alterungsrückstellungen gesammelt, die eine spätere Beitragssteigerung auffangen. Alterungsrückstellungen wirken u.a. höheren Kosten durch technischen Fortschritt, längere Lebenserwartung und Inflation entgegen.

Endet das Versicherungsverhältnis frühzeitig, etwa durch Kündigung oder Tod, verbleiben die Alterungsrückstellungen beim Versicherer. Sie werden für die Finanzierung übriger Versicherter derselben Tarifstufe und Altersgruppe genutzt.

Eine geänderte Regelung gilt für Verträge, die 2009 und später abgeschlossen wurden: Bei Wechsel des Versicherten zu einem anderen PKV-Unternehmen, wird ein Teil der Alterungsrückstellungen an den neuen Versicherer übertragen. Die Versicherer regeln dies untereinander.


Für wen ist die private Krankenversicherung im Rentenalter bezahlbar?


Damit im Rentenalter die Kosten für die private Krankenversicherung bezahlbar bleiben, reicht es grundsätzlich vorausschauend zu planen. Sollte keine unplanmäßige finanzielle Schieflage im Alter passieren, bleibt bei vernünftiger Handhabe jede private Krankenversicherung im Alter bezahlbar.

Wenn Sie in Rente gehen, entfallen zudem die Beiträge für das Krankentagegeld. Anstelle des Arbeitgeberzuschusses erhalten vollversicherte Rentner zusätzlich zum PKV-Beitrag einen Zuschuss vom Träger der Rentenversicherung. Dieser beträgt maximal 7,95 % der Rente. Beispiel: Bei einer Altersrente von 2.000 Euro beträgt der maximale Zuschuss des Rentenversicherungsträgers 159 Euro im Monat.

Beamte im Alter haben es in der PKV leichter. Sie profitieren sowieso von der Fürsorge Ihres Dienstherrn und haben Anspruch auf Übernahme eines hohen Prozentsatzes der Krankheitskosten. Mit Pensionierung erhöht sich dieser Anspruch nochmals, so dass die PKV geringe Anteile zahlen muss (Restkostenversicherung). Damit sinkt auch potentiell der Beitrag für den Beitragszahler.


Für Selbstständige ist es wichtig, Kosten und Leistungen im Auge zu behalten. Bei Krankheit lohnen sicherlich die guten Leistungen und die bessere Absicherung einer PKV. Fortschritt und Teuerung medizinischer Leistungen schreiten aber auch voran und Zuschüsse entfallen.


Hinweise zur Besteuerung im Alter

Viele Rentner zahlen auf ihre Altersrente Steuern. Die Krankenversicherungsbeiträge wirken sich da steuermindernd aus.

Die SIGNAL IDUNA rät vor diesem Hintergrund, dass sich Rentner mit einer privaten Krankenversicherung gut überlegen sollten, ob sie ihren Versicherungsschutz reduzieren möchten. Eine Reduzierung kann sich nämlich auch negativ auswirken. Denn ein niedriger Beitrag bedeutet häufig höhere Steuern und eine schlechtere Absicherung im Krankheitsfall.

Fazit: Gut geplant bleibt die PKV im Alter bezahlbar und kann sich durchaus lohnen Ein möglichst hoher Krankenversicherungsschutz von Anfang an ist die beste Voraussetzung für bezahlbare PKV-Beiträge im Alter.


Voraussichtlich wird 2030 etwa jeder dritte Bürger älter als 60 Jahre sein. Heute ist es gerade mal jeder fünfte. Mit dieser Entwicklung steigen auch die Kosten im Gesundheitswesen. Auf diesen Wandel ist die private Krankenversicherung, im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung, gut vorbereitet. Sie sorgt über Alterungsrückstellungen, die Anlage von Zinserträgen und individuell zu vereinbarende Beitragsentlastungsmöglichkeiten (peB) dafür, dass Ihre Beiträge im Alter nicht unkontrolliert ansteigen.


Auch im Alter liegen die durchschnittlichen Beiträge bei der SIGNAL IDUNA unter denen der gesetzlichen Krankenversicherung. Zusammen mit einer soliden Altersvorsorge sollten sich die Ausgaben für die Rentenzeit so vorplanen lassen, dass Sie im Alter in den Genuss der Vorteile einer PKV-Versorgung kommen. Denn: Die Leistungen der SIGNAL IDUNA privaten Krankenversicherung sind ein Leben lang garantiert.







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