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Krankenkassen: Steigende Beiträge 2023 „unvermeidbar“

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hält deutliche Beitragssteigerungen der gesetzlichen Krankenversicherungen für „unumgänglich“, wenn der Bundeszuschuss nicht erhöht wird. Lauterbach kündigte deshalb ein Finanzierungsgesetz für die gesetzliche Krankenversicherung an.



Foto: BMG/Thomas Ecke


2021 erhöhten sich die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung für über 37 Millionen Deutsche. Wesentlicher Grund: Die Krankenkassen fuhren 2020 das größte Defizit seit fast zwanzig Jahren ein (Versicherungsbote berichtete). Eine Entwicklung, die sich 2022 fortsetzte, aber nicht nur auf die GKV beschränkt ist, sondern auch die gesetzliche Pflegeversicherung betrifft.

Im kommenden Jahr erwarten die gesetzlichen Kassen nun ein Defizit von etwa 17 Milliarden Euro. Angesichts dessen würden sich Beitragssteigerungen im nächsten Jahr nicht vollständig vermeiden lassen, so Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.


Als Ursachen dafür nannte Lauterbach „erhebliche“ Leistungsverbesserungen für gesetzlich Versicherte und wegbrechende Einnahmen aufgrund der Corona-Krise. Der Gesundheitsminister kündigte deshalb ein Finanzierungsgesetz für die gesetzliche Krankenversicherung an. „Wir werden versuchen, die Lasten auf mehrere Schultern zu verteilen“, so der Gesundheitsminister, „indem wir Effizienzreserven nutzen, die Rücklagen der Krankenkassen anpassen und den Steuerzuschuss erhöhen.“ Ohne eine Erhöhung des Steuerzuschusses seien Beitragssteigerungen unumgänglich.

Der Bundeszuschuss für 2022 beläuft sich insgesamt auf 28,5 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt.








Quelle: Versicherungsbote | Von Michael Fiedler

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